Bilder Molotschna Kolonie, Ort unbekannt

   
 

Diese Bilder und Fotos wurden uns 2010 von Anatolij Prosorow-Reger, Ehemann von der verstorbener Schriftstellerin Adina Reger übergeben. Einige diese Fotos erschienen in ihrem Buch "Diese Steine" aber in schwarz-weiss, einige (aus Chortitza Kolonie) hat sie mir schon 2002-03 zur Verfügung gestellt, und sind auf dieser Seite zu sehen. Der größte Teil wurde aber noch nicht veröffentlicht. Helene Bergen hat den Text abgeschrieben und die Bilder für das Web vorbereitet.

Später wurden hier auch Bilder aus anderen Quellen hinzugefügt. Das unerreichbare Ziel ist alle Bilder und Fotos zu diesem Ort erfassen (oder Hinweise in welcher Quelle es welche gibt) und die da abgebildete Personen eindeutig identifizieren (z. B durch Grandmanummer, Geburts- und Sterbedaten usw.).

  Andere Fotos, Informationen und Dokumenten wurden uns freundlicherweise von Margarita Dyck (Seite) übergeben. Während ihres Besuches in der Molotshna im August 2013 bekam sie eine CD von N. Krylow von der Universität Melitopol (Н.В. Крылов, Мелитопольский педуниверситет) und auch die Erlaubnis diese im Web veröffentlichen. Alle Fotos sind auf russisch beschriftet, und manchmal ist der Text mitten im Wort abgeschnitten. Die deutsche Übersetzung ist von mir (WV). (15 Fotos)
     
   
Вилли Вибе играет на скрипке, мальчики Гайне Вибе слева и Кол... Willi Wiebe spielt auf der Geige, Kinder Heine Wiebe links und Kol... [1]
   
Генрих Хюберт 1810-1895 был первым старейшиной Меннонитской...Heinrich Huebert war der erste Ältester der mennonitischer ... Heinrich Klass Huebert (1810-1895) (#38547) geb. und lebte in Münsterberg, Molotschna, zog 1864 nach Kuban. [1]; [4]
Unbekannt. 1931-1933 г. [1]
   
Unbekannt. [1]
   
Колхоз в Молочанском районе. Прибл 1930 г. Kolchose im Rayon Molotschna, ca. 1930. [1]
   
Меннонитские женщины на работе в колхозе. Приблизительно 1935. Mennonitische Frauen arbeiten in der Kolchose, ca. 1935. [1]
   
Меннонитские женщины посещают курсы кройки и шитья на дому у... Mennonitische Frauen besuchen einen Nähkrsus bei ... [1]
   
Меннониты уходят на Запад в 1943 г. Mennoniten auf den Weg nach Westen 1943. [1]
   
Молотьба при помощи каменной вальцовой молотилки хозяйство И... Dreschen mit einem Dreschstein, Wirtschaft ... [1]
   

Охотники Мелитополя. Jäger im Gebiet Melitopol. Foto 23.06.1929. [1]

   
План дома. Plan eines Hauses. [1]
   
Ранний тип мельницы. Eine Mühle aus den älteren Zeiten. [1]
   
Свадьба Якова и Лены (Вилмз) Эпп. Фото 1917 г. Hochzeit von Jakob und Helene (geb. Wilms) Epp. Foto 1917. [1]
   
Строители и акционеры железной дороги Токмак-Молочанское пос... Erbauer und Aktioneren der Tokmaker Eisenbahn. Foto ca.1911. Obere Reihe, v. l. nach r.: 1. Fuchs, Fabrikbesitzer in Tokmak; 2. J. Peters Architekt von Halbstadt; 3. Gloeckler,

Geschäftsmann von Lichtenau, Molotschna; 4. Unbekannt; 5. Kleinert, Fabrikbesitzer von Tokmak. Mittlere Reihe: 1. P. Ediger, Berdjansk; 2. Gerhard Peter Wall (?-?) (#663954) (Bruder von Jakob P. Wall), Dampfmühlenbesitzer in Tokmak; 3. Jakob P. Wall (#?), Vizepresident, Gutbesitzer, Hauptinitiator des Unternehmens; 4 und 5. 2 russische Ingenieure, der erster davon W. W. Fomin (President), 6. A. P. Ediger, Bankdirektor in Berdjansk (Vater des Ältesten A. Ediger); 7. Johann P. Wall (#?), Gutbesitzer (Bruder von Jakob P. Wall). Untere Reihe: 1. Gloeckler; 2. Unbekannt; 3. P. Ediger; 4. D. Janzen (nach [2 S. 108] war es H. Janzen einer der Besitzer der Seil-Fabrik Wiens D. und Janzen H., später von Peter Riediger gekauft). Wahrscheinlich Janzen, Heinrich Jakob. [1]; [18]. [19 S. 74]

   
Урожай тыкв. Kürbiss-Ernte. [1]
   
Eine typische '​Wirtschaft an der Molotschna. [2]
   
Alte Wirtschaft im Dorfe Blumenort, Molotschna. Die Besitzer: Gerhard Weiss und Frau, Sohn Gerhard und Tochter stehen auf dem Hof. [3 S. 40]; [5 S. 51]
   
Kleinwirtschaft mit Schmiede an der Molotschna. (Eine Kleinwirtschaft hatte 46 Acker, eine Vollwirtschaft 182.) [3 S. 40]
   
Kleinwirtschaft mit Schmiede an der Molotschna. (Eine Kleinwirtschaft hatte 46 Acker, eine Vollwirtschaft 182.). In der zweiter Ausgabe hat G. Lohrenz diesen Text unter einem anderen Foto gestellt. [5 S. 51]
   
Mennonitischer Bauernhof im Dorfe Hamberg, Molotschna. [3 S. 43]; [5 S. 56]
   
Hof der Familie P. J. Kaethler in Liebenau, Molotschna. Aufnahme schon aus der „Roten Zeit", wo vieles vernachlässigt wurde. [3 S. 43]; [5 S. 56]
   
Eine Gruppe von Mennoniten aus dem Dorfe Liebenau, Molotschna. Sie waren geschickt Laufgräben aus zu heben und fielen in der Nähe des russischen Dorfes Lukaschevo in
deutsche Hände. 1941. [5 S. 90]
   
Hof der Familie David J. Duerksen in Hierschau, Molotschna. [3 S. 44]; [5 S. 57]
   
Lehrer Peter Becker und Frau, Schardau, Molotschna. Photo: 1890. [3 S. 44]; [5 S. 57]
   
Mennonitischer Bauernhof an der Molotschna, Süd Russland. [3 S. 44]; [5 S. 57]
   
Mennonitischer Bauernhof in Ohrloff, Molotschna. [3 S. 46]; [5 S. 58]
   
Gerhard Warkentin und Familie. Photo 1860? Ohrloff, Molotschna. Von l. n. r.: Maria (1869-), Anna (später verh. Klassen) (1867-1913), Susie (später verh. Klassen) (1875-1963), Wilhelm (1878-). Sitzend: Frau Warkentin geb. Margarete Toews (1844-1922) (352856), Gertrude Riediger, Gerhard Warkentin (1839-1902) (#352849), und Jakob (1887-1956). Das Foto wurde wahrscheinlich ca. 1894 gemacht und nicht 1860 (WV). [4]; [5 S. 66]
   
P. Hieberts Wirtschaft und Familie. Ohrloff, Molotschna, 1914. [5 S. 66]
   
Mennonitisches Bethaus zu Ohrloff, Molotschna. [5 S. 138]
   
Familie Kornelius Loepp in Tiegenhagen, Molotschna. [3 S. 46]; [5 S. 58]
   
Dasselbe Haus Kornelius Loepp in Tiegenhagen, Molotschna. vom Hof aus gesehen. Beachte den Beischlag den man aus Danzig mitgebracht hatte. [3 S. 46]; [5 S. 58]
   

Familie Johann Quapp, Blumstein, Molotschna. [3 S. 46]; [5 S. 59]

   
Wirtschaft der Familie Fast in Blumstein, Molotschna. [3 S. 46]; [5 S. 59]
   
Hof der Familie Jakob Daniels in Akkermen, Molotschna. [3 S. 46]; [5 S. 59]
   
Kornelius Loepp (1833-1916) (#97452) und Justina (geb. Giesbrecht) (1836-1923) (#475838) geb. in Muntau. Er war Schulze von Blumstein und Halbstadt, Molotschna. Die Familie besass eine goldene Uhr, einst vom Zaren geschenkt. In der Hungerszeit musste sie für Brot vertauscht werden. [3 S. 47]; [4]; [5 S. 60]
   
Hinterhof eines menn. Bauernhofes in Hamburg, Molotschna. [3 S. 47]; [5 S. 60]
   
Die Wirtschaft der Familie Franz Martens in Rückenau, Molotschna. Photo: 1900. [3 S. 50]; [5 S. 94]
   
Alte Wirtschaft in Rückenau, Molotschna. [5 S. 49]
   
Franz Richert (1864-1937) (#218792) seine Wirtschaft in Nikolaidorf, Molotschna. Photo: 1903. [3 S. 50]; [4]; [5 S. 94]
   

Familie Franz Franz Richert (1864-1937) (#218792) und Frau Elizabeth, (geb. Penner) (1871-1957) (#170629) in Nikolaidorf, Molotschna, später Nikolaifeld, Sagradowka. Sie hatten folgende Kinder: Maria (1891-1972), Elisabeth (1893-1989), Anna (1894-1972), Franz (1896-1942), Katharina (1899-1989), Heinrich (1899-), Gerhard (1900-1900), Lena (1902-), Peter (1904-1904), Johann (1905-1987), Jakob (1905-1905). [4]; [5 S. 96]

   
Die H. Voths in Nikolaidorf, Molotschna. Etliche der Kinder sind Glieder der Gerbrandts Familie. [5 S. 66]
   
Jacob Jacob Dyck (1849-1922) (#659119) geb. in Altonau und Frau Maria, (geb. Thiessen) (1852-1917) (#659118) geb. in Münsterberg, Molotschna. [3 S. 50]; [4]; [5 S. 94]
   
Eigentum der Nicolai Ediger Familie in Altonau, Molotschna. [5 S. 62]
   
Wilhelm Martens (1819-1919) (#218157) und seine Frau Katharina, (geb. Dekker) (1826-1916) (#514) von den Hutterischen Brüdern. W. Martens ist in Tiegenhagen, Preussen, geboren, kam 1837 zu Fuss zur Molotschna Ansiedlung. Seine Reise dauerte 6 Wochen lang. Er siedelte auf Hutterthal, Molotschna und später Orloff, Sagradowka, starb im Alter von 100 Jahren, 4 Monaten und 11 Tagen, war ziemlich rüstig bis zum Ende. Das Paar lebte über 71 Jahren in der Ehe. [3 S. 50]; [4]; [5 S. 94]
   
Abram Jakob Kroeker (1863-1944) (#97818) geb. in Rosenort, Molotschna und Frau Aganetha (geb. Langeman) (1874-1962) (#99531) geb. in Margenau, Mol., mit ihren Kindern. A. Kroeker war der bekannte Editor der Zeitung „Die Friedensstimme". Die Familie lebte 1895-1907, 1912 in Spat, Krim, 1909 in Neu-Halbstadt, Molotschna. [3 S. 52]; [4]
   
Überschwemmung in Halbstadt, Molotschna. im Jahre 1915. Links die Wohnung von Lehrer Benjamin Unruh. [3 S. 53]; [5 S. 97]
   
Überschwemmung in Halbstadt, 1915. Im Fass steht Lehrer Herman Dick. [3 S. 53]; [5 S. 97]
   
Der Blaufärbermeister Fast in Blumstein, Molotschna, der Besitzer des Obstgartens unten. [3 S. 53]; [5 S. 97]
   
Obstgarten der Familie Fast (Blaufärbermeister) in Blumstein, Molotschna. [3 S. 53]; [5 S. 97]
   
Die Wirtschaft der Familie Cornelius Fast, Blaufärber, in Blumstein, Molotschna. [3 S. 54]; [5 S. 98]
   
Die Wirtschaft von H. Hamm in Blumstein, Molotschna. [3 S. 54]; [5 S. 98]
   
Eine Durchschnittswirtschaft in der Molotschna. [3 S. 54]; [5 S. 98]
   
Wirtschaft des Johann Wiebe in Ohrloff, Mol. (ehemals Johann Cornies). [3 S. 55]; [5 S. 99]
   
Mennonitischer Bauernhof in Hamberg, Molotschna. [3 S. 55]; [5 S. 99]
   
H. Koop, in Alexanderkrone, Molotschna. [3 S. 55]; [5 S. 99]
   
Die Hieberts aus Amerika besuchen die Gerhard Brauns in Alexanderkrone, Molotschna. Frühling 1914. [5 S. 64]
   
Die Johann Konrad Familie in Alexanderkrone, Molotoschna. Etliche Jahre später wurde der Vater der Familie umgebracht. 1914. [5 S. 67]
   
Heim der Familie Johann Thiessen in Halbstadt, Molotschna. [3 S. 60]; [5 S. 104]
   
Modernes mennonitsches Wohnhaus in Neu-Halbstadt. [3 S. 60]; [5 S. 104]
   
Denkmal in Neu-Halbstadt von 1854 (Podwod- Zeit). Wurde von der Regierung gesetzt als Anerkennung für die Dienste, die unsere Bruderschaft während des Krim Krieges geleistet hatte. Neu- Halbstadt, Molotschna. [5 S. 106]
   
Modernes mennonitisches Ökonomiegebäude in Süd-Russland (Steinbach). [3 S. 60]; [5 S. 104]
   
Die I. J. Neufeld und Co. Maschinenbau-Fabrik in Waldheim, Molotschna. Gegründet
1890, als Aktiengesellschaft 1900 inkorporiert. In dieser Fabrik wurden landwirtschaftliche
Maschinen hergestellt. In der Ecke unten rechts sehen wir das Bild ihrer Fabrik in Orenburg. Gründer Neufeld Isaak Johann (1849-1922) (#55645). [5 S. 54]
   
I. & I. Neufelds Mühle in Waldheim, Molotschna. Sie wurde 1910 erbaut. Nebenbei die Wohnungen der Besitzer wie auch andere ihrer Gebäude. [5 S. 62]
   
Peter Abrams und Frau in Waldheim, Molotschna. Abrams war Geschäftsmann. Sommer 1914. Ein Abrahams Peter Jakob war 1914 Leiter der Waldheimer Gesellschaft "Lutsch". [5 S. 67]
   
Die Hieberts wollen nun wieder nach Hause in das ferne Amerika reisen. Ihre Verwandte versammeln sich zum Abschied bei Kasdorfs in Waldheim, Juni, 1914. [5 S. 71]
   
Heim des Johann A. Dick eines Geschäftsmannes in Gnadenheim, Molotschna. [5 S. 55]
   
Johann A. Dick, Geschäftsmann in Gnadenheim. Von 1914 bis 1918 diente er als Vorsitzender der Kooperative in Halbstadt, Ukraina. [5 S. 55]
   
Die Hieberts sind zu Besuch bei Familie Peter Enns in Prangenau. Auf dem Tische vor ihnen steht das Model einer kleinen russischen Kirche von Herrn Enns hergestellt. 1914. [5 S. 64]
   
Bei Johann Peters in Prangenau, Molotschna. Die Autos waren damals noch eine Neuigkeit die gerade erst bei uns aufkammen. Hier spazieren die Verwandte mit den Hieberts aus Amerika. Sommer, 1914. [5 S. 69]
   
Jakob Kroeker (1872-1948) (#109407) geb. in Gnadental, Mol.. Studierte Theologie in Hamburg 1894-98. Gründer von "Licht im Osten". Ein führender mennonitischer Theologe und Schriftsteller. Sein best bekanntes Werk ist ,,Das lebendige Wort” bestehend aus acht Bänden und einem jeden von etwa 400 Seiten. Siehe ,,Menn. Encyclopedia” III, Seite 246. Lebte 1895-1904 in Spat, Krim, 1907-09 in Halbstadt, Mol. [4]; [5 S. 64]
   
Das Heim der Familie Thiessen in Gnadenthal, Molotschna. Im Frühling. 1914. [5 S. 64]
   
Kornelius Martens (1876-1974) (#213444) geb. in Einlage, Chortitza, Evangelist unter den Russen. Er war Glied der Baptistengemeinde. Schrieb vier Bücher, das best bekannte davon wohl „Unter dem Kreuz”. Es ist in fünf Sprachen im Druck erschienen. Frau Maria (geb. Dyck) (1884-1961) (#213441). Lebte in Millerowo. [4]; [5 S. 64]
   
Prediger David Nickel und Familie, Grossweide, Molotschna. Sommer, 1914. [5 S. 65]
   
Johann Dueck, Alexanderwohl als Student, später wurde er Lehrer. [5 S. 65]
   
Alte Wirtschaft in Margenau, Molotschna. Das Bild wurde 1914 genommen. Um jene Zeit waren schon nur wenige dieser alten Gebäude erhalten geblieben. Dies Haus muss damals fast ein Jahrhundert alt gewesen sein. Aus im war die Familie Wm. Dirks in den siebziger Jahren nach Amerika gezogen. [5 S. 65]
   
Hier sehen wir das alte Schulgebäude des Dorfes Margenau, Molotschna. Bis 1850 diente
es als Schule, später aber wurde es als Versammlungshaus der örtlichen M.B. Gemeinde
Glieder gebraucht. [5 S. 87]
   
Abraham J. Dick und Frau Kornelia. Das Ehepaar kam 1819 von Koszelitzke (Warnau)
Kreis Marienburg, Danzig Gebiet zur Molotschna Ansiedlung. [5 S. 67]
   
Abraham Abram Dick (1827-1908) (#65113) und Frau Sara (geb. Bergmann, Gutsbesitzer) (1829-1877). Dick war auch noch Geschäftsmann und wohnte im Dorfe Landskrone, Molotschna. Lebte in Tiege, Mol. [4]; [5 S. 67]
   
Der Chor der Mennonitengemeinde zu Landskrone, Molotschna. Der Dirigent, Jacob Fisch, steht an der rechten Seite und in der Mitte. 1930. [5 S. 87]
   
David Dirks und ihre Besucher die Hieberts aus Amerika auf dem Wege nach Tokmak einem nahen russischen Städtchen. Der Verdeckwagen, dessen Dachraum etwa so wirkte wie der eines Automobils, war mennonitischer Konstruktion und galt als der Gipfel der Gemütlichkeit. [5 S. 69]
   
Der Hof der Familie Abraham Boldt in Sparrau, Molotschna. Sommer, 1914. [5 S. 71]
   
Die Heinrich Wiehert Familie in Schönsee, Molotschna. Frau Wiehert, eine geb. Maria Abrams aus Kleefeld. Seht die elf gesunde Kinder. Sommer, 1914. [5 S. 71]
   
Die Mennoniten der Ukraina danken ihren Brüdern in Nord Amerika für die grossherzige
Hilfe während der schrecklichen Hungersnot der Jahre 1921/22. [5 S. 71]
   
Jakob Friesen, Ohrloff, Sagradowka, bekannt als „Techniker Friesen”. Als 15 jähriger machte
er sich Schiespulver, seine eigene Batterien und im Alter von 25 Jahren baute er ein Radio.
Radios waren damals in jenem Weltteil unerhört. Er wurde verbannt; fand seine Familie
nach 13 Jahren in einer Kohlengrube Kasachstans. Starb 1961. [5 S. 71]
   
Leitende Brüder der M.B. Gemeinde Russlands. L.-r: Peter Koehn, Waldheim, Molotoschna; Kornelius Peters. Woldemfürst, Kuban; Jakob Reimer, Rückenau, Molotschna; Johann Fast, Alexanderfeld, Kuban. Photographiert im Herbst 1913. [5 S. 72]
   
Peter Heinrich Heese (1852-1911) (#197243) geb. in Jekaterinoslaw, Präsident des Molotschna Schulrates. Hatte Universitätsbildung und war ein ausergewöhnlich begabter Mensch; eine imponierende Erscheinung und angenehm im Umgang. [4]; [5 S. 72]
   
Friedhof des Dorfes Ohrloff. Molotschna. [5 S. 72]
   
Johann Peters von Prangenau, Molotschna, sind am Säen. 1914. [5 S. 74]
   
David Dirks und auf dem Pferde ein Thiessen beide von Gnadenthal, Molotschna im Jahre 1914. Beachte die typisch mennonitische Scheunetür im Hintergrund. Dem Russen war solche Konstruktion völlig fremd. [5 S. 75]
   
Ältester Gerhard Regehr, Pordenau, Molotschna. [5 S. 77]
   
Das Bahngebäude der Station Waldheim, später hiess es Stuljnewo. Die Hieberts fahren in ihre Heimat und etliche ihrer Verwandten geben ihnen das Geleit. Hier aber müssen sie Abschied nehmen und wer es erfahren hat der weiss wie weh es tut von Lieben auf immer Abschied zu nehmen. [5 S. 77]
   
Die Familie Jacob D. Janzen aus Tiegerweide, Molotschna, gegenwärtig in Leamington, Ontario. Janzen hat der örtlichen Mennonitengemeinde 45 Jahre lang als Prediger gedient. [5 S. 78]
   
Lehrer und Schüler der Dorfsschule zu Rosenort, Molotschna. Die Lehrer sind, von l. n. r.: Peter Rempel, D. H. Heidebrecht, Franz Harder, Leitender, und Frl. Anna Fast. Diese Schule hatte vier Klassenzimmer. 1924. [5 S. 79]
   
Taufkandidaten der Gemeinde Schönsee, Molotschna im Jahre 1930. Vorne sitzt der Ält. Alexander Ediger (1893-) (#209012) und zu seiner Rechten seine Frau Katharina (geb. Dyck) (1896-1998) (209013). Ediger studierte an der Universität Leningrad, Berlin und Wien. 1925 wurde er in Schönsee, Mol. zum Ältesten ordiniert. Er war ein ernster Christ, ausnahmsweise fähig, hatte hervorragendes Rednertalent, gut in der Musik, war Vorsitzender der KFK und Editor von „Unser Blatt”. Wurde 1933 nach Murmansk verbannt; später mit Frau zusammen ins östliche Sibirien verschickt. Im Jahre 1938 kam Frau Ediger von dort zurück und später gelang es ihr nach Kanada zu entkommen. Ihre Kinder aber blieben in Russland zurück. Von Ält. Ediger hat man weiter nichts Näheres gehört. [5 S. 81]
   
Ält. Gerhard Regehr, Pordenau, Molotschna im Sarge und um ihn seine Familie. Von l. n. r.: Schwiegersohn Thiessen, Sohn Gerhard, vor ihm Frau Thiessen (Regehr), neben ihr David Regehr, Justina, Frau G. Regehr, die Witwe Aganetha Regehr mit Corny? Sara (Janzen), Katharina (Schmidt), Jake Regehr, Aron Regehr, vor ihm seine Frau und Sohn David. 1910. [5 S. 82]
   
Die Abram Bergen Familie, Neu-Schönsee, Sagradowka. L-r, stehend: Johann Bergen, J. Pankratz, Liese Isaak (Bergen), Jakob Isaak, Justina Reimer, Heinrich Janzen, Gerhard Wiens. Sitzend: Frau Johann Bergen (Reimer), Frau Pankratz (Bergen), Abram Bergen, Frau A. Bergen, Frau und Herr Reimer aus der Molotschna die Eltern der Frau A. Bergen, Frau H. Janzen (Bergen) und Frau G. Wiens (Bergen). [5 S. 101]
   
Wirtschaft der Familie Wilhelm Schulz in Tiegenhagen, Molotschna. [5 S. 107]
   
Wirtschaft des Johann Dueck in Ladekopp. Sie wurde 1906 erbaut. Der Eigentümer, links am Gartentor, neben ihm sein Sohn Johann. Die Wirtschaft wurde 1919 von Banditen niedergebrannt. [5 S. 107]
   
Strasse in Altonau, wahrscheinlich Molotschna. [5 S. 108]
   
Altonau (Die Post), wahrscheinlich Molotschna. [5 S. 108]
   
Mennonitische Jugendgruppe aus Altonau, Molotschna, im Jahre 1928. Nach 12 Jahren waren alle diese jungen Menschen, ausser zweien, im Gefängnis und in der Verbannung in Sibirien. [5 S. 108]
   
Das Altenheim ,,Kuruschan” zum Andenken an das hundertjährige Bestehen der Ansiedlung Molotschna gegründet. Es beherbergte 50 Einsassen. (Ein Unternehmen der Halbstädter Wolost.). [5 S. 114]
   
Jakob Schulz mit Frau und Kind. Halbstadt. Familie Schulz kam nach Kanada. J. Schulz starb im Jahre 1958. [5 S. 113]
   
Glaubenskonferenz auf dem Gute Apanlee. Sie wurden dort regelmässig abgehalten; die Unkosten trugen Dicks. Unten rechts, liegend, der Wirt: David Dick. Sitzend, l-r. 3. Jakob Reimer; 4 und 5. Stroeter und Frau; 7. Riediger, Berdjansk; 8. Frau Dick, Wirtin. Sie und ihr
Mann wurden später umgebracht. 9. Peter Schmidt, leitend in der Gründung der Allianz Gemeinde. [5 S. 112]
   
Jakob Dycks aus der Molotschna, verliessen Russland etwa ums Jahr 1908 und gingen nach
der U.S.A. Viel Schweres blieb ihnen dadurch erspart. [5 S. 116]
   
Familie Johann Rempel aus Neu-Halbstadt, Molotschna. Hinten: John, Kommerzschüler, jetzt in Ontario, neben ihm seine Schwester Susie, jetzt Peters, Windsor. Neben der Mutter — Corny; neben dem Vater Peter. [5 S. 117]
   
Arbeiter und Besitzer der Druckerei „Raduga” in Halbstadt, Molotschna. 1911. Besitzer sitzend, 4. von links: David Isaak. 5. Heinrich Braun, 6. Abram Kroeker (1863-1944) (#97818), 7. Peter Perk (1857-1939) (#528599). [4]; [5 S. 117]
   
Halbstädter Mädchenschülerinnen, 1910. Rechts: (auf den Stuhl in weisser Bluse) Margarethe Kroeker, jetzt Winnipeg. Unten rechts: Mariechen Dyck, wurde Lehrerin in einer höheren Schule, kam nach Paraguay, wo sie, wie alle Frauen, die schwerste Arbeit tun musste. Viele andere haben ein ähnliches Schicksal gehabt. [5 S. 119]
   
Krankenhaus in Ohrloff, Molotschna. [5 S. 119]
   
Das Altenheim in Kuruschan, Molotschna, war schön. Für arme Insassen musste das Dorf, aus dem sie stammten, zahlen. Der letzte Hausvater, Pr. F. Willms, von Tiegenhagen, wurde 1925 mit noch vier anderen mennonitischen Männern erschossen. Die Gebeine der 5 Personen
fand man später in der Sandgrube zwischen Halbstadt und Petershagen. [5 S. 122]
   
Das Waisenhaus in Grossweide, Molotschna, wurde 1906 von dem Ehepaar Abraham Harder gegründet. Ihre ganze Habe und ihre Lebenbsarbeit legten sie in dieses Werk. Es war ein Werk des Glaubens. Die Spenden zum Unterhalt des Waisenhauses kamen reichlich von
Privatpersonen und Insitutionen. Die Anstalt hatte ihre eigene Schule mit (1910) 27 Kindern. [5 S. 122]
   
Das Altenheim in Rückenau wurde im Jahre 1895 gegründet, als M. P. Friesen zu diesem Zweck ein Haus und einen Garten schenkte. Es beherbergte etwa 15 alte und schwache Menschen. [5 S. 122]
   
Diakonissenheim „Morija”in Halbstadt, Mol., wurde im Jahre 1909 eröffnet. Hier wurden Krankenschwestern herangebildet. Es war ein privates Barmherzigkeitswerk. Die Anreger waren: Franz Wall, Muntau, der Gutsbesitzer Peter Schmidt, Steinbach, und Dr. Tavonius. Kurz vor dem Kriege wurde diese Anstalt sehr erweitert und in einem neuen, zweistöckigen Gebäude untergebracht. [5 S. 122]
   
Muntauer Krankenhaus, 1889 von Pred. und Landwirt Franz Wall aus der Krim, als eine Privatanstalt, gegründet. 1906 übernahm sein Sohn die Leitung. Die älteste Tochter Liese war Oberschwester. Das Krankenhaus hatte 60 Betten. Franz Wall wurde in die Verbannung geschickt. [5 S. 126]
   
Marien-Taubstummenschule in Tiege, Molotschna (Frontseite). Im Jahre 1890 wurde der Bau fertiggestellt. Er war für 40 Schüler berechnet. Die Schüler wohnten im Heim. [5 S. 126]
   
Marien-Taubstummenschule in Tiege, Molotschna Gartenseite. Der Kursus der Schule war neunjährig. Die Lehrer erzielten in ihrer Arbeit mit den Taubstummen erstaunliche Resultate. Die Kinder lernten sprechen, lesen, schreiben und erwarben gute Kenntnisse. Dieses Gebäude steht heute noch. Zaun und Garten sind weg. Das Haus ist heute das Hauptquartier der lokalen Parteiorganisation. [5 S. 126]
   
Marien-Taubstummenschule" in Tiege bei Halbstadt (Werkhaus und Spielplatz). [5 S. 127]
   
Lehrer und Schüler der Taubstummenschule in Tiege. Zweite Reihe . . l-r. Andr. Sudermann, Wilhelm Sudermann, Frau Schroeder, Wirtschafterin; Malvina Dirks, Handarbeitslehrerin;
Heinrich Janzen und Heinrich Peters. Die Lehrer W. Sudermann und H. Janzen standen 30 Jahre in dieser Arbeit. [5 S. 127]
   
Dr. Erich Tavonius (1872-1927) (#1026002) Leiter des Muntauer Krankenhaus, ein edler, menschenfreundlicher Arzt. [4]; [5 S. 128]
   
Der Saal ist geschmückt, in dem man Dr. Tavonius 25. Dienstjubiläum feiern will. Muntau, Mol. [5 S. 128]
   
Weihnachten im Muntauer Krankenhaus. [5 S. 128]
   
Schwesternheim „Morija” in Halbstadt, Molotschna. Sitzend, die 4. von links, Vorsteherin Vera Michelson, 5) Hausvater J. Friesen, 6) Liese Wall, Lehrerin, 7) Dr. Hausknecht, 8) Präsid. David Klassen, 9) Jakob Loewen, er starb in Manitoba. [5 S. 130]
   
„Morija” in Halbstadt, Molotschna Personal im Jahre 1915. Sitzend, l-r. Maria Wall, Hausvater J. Friesen, Vera Michelson, Dr. Hausknecht, stehend: Sara Koop, Aganeta Fast, Louise Willms, Aganetha Voth, Anna Friesen, Marga Friesen, Agatha Peters, Mariechen Dick. [5 S. 131]
   
Heinrich Peters (1887-1940) (#149105) geb. in Wernersdorf, Mol., Lehrer an der Taubstummenschule, und seine Frau Justina, (geb. Fast) (1888-1915) (#149371) geb. in Blumstein, Mol. [4]; [5 S. 132]
   
Im Operationszimmer (wahrscheinlich Muntauer Krankenhaus). Von l. n. r.: Maria Bartel, Maria Heidebrecht, Anna Rempel.
   

Arzt Johann Isaak und Frau Maria Verich. Isaak, Johann Johann (1884-1956) (#164049) geb. in Tiege, Molotschna; Militärakademie von Petersburg, 1910 Abschluss als Augenarzt. Oberarzt in Alexandrabad, Chortitza. Seit 1914 Arzt in Omsk, dann in der Weissen Armee, seit 1923 in Charbin, China und seit 1952 in Los-Angeles, USA. [5 S. 132]; [14 S. 38]; [15 S. 279]; [16]; [17 S. 367]

   
Das Gebietsamt in Halbstadt. Die Schulzen der Dörfer mit dem Oberschulzen an der Spitze waren so etwas wie ,,das Parlament” des Setretes. [5 S. 133]
   
Dr. Johann Dyck, Halbstadt, als Student. Die ,,Weisse Armee” zwang ihn in ihren Dienst. Er ist nie zu Frau und Kind zurück gekommen; soll wohl an Typhus gestorben sein. [5 S. 133]
   
Das Wolostgebäude in Gnadenfeld, Molotschna. Neben den Oberschulze spielte der Volostschreiber eine sehr wesentliche Rolle. [5 S. 133]
   
Kirche in Neu-Halbstadt. [5 S. 136]
   
Mennonitisches Bethaus zu Gnadenfeld, Molotschna. [5 S. 137]
   
Das Bethaus in Gnadenfeld. [5 S. 137]
   
Neues Bethaus der Mennoniten Brüder Gemeinde zu Rückenau. [5 S. 137]
   
Die Kirche der Gemeinde in Rudnerweide an der Molotschna. Sie wurde 1822 erbaut
und später wiederholt erweitert. [5 S. 137]
   
Mennonitisches Bethaus zu Schönsee, Molotschna, 1909. [5 S. 138]
   
Ältester Abr. Goerz, Vertreter des Kirchenkonvents im Molotschna. Mennoniten-Schulrat. [5 S. 138]
   
Heinrich Dirks (1842-1915) (#52279) geb. in Gnadenfeld, Mol. langjähriger Missionar auf Sumatra, dann Alt. der Gnadenfelder Mennonitengemeinde. Herausgeber der "Mennonitischer Jahrbücher". [4]; [5 S. 139]
   
Missionarin Aganetha Dirks (geb. Schroeder) (1844-1911) (#56957), Gnadenfeld, Mol. arbeitete mit ihrem Manne zusammen in Sumatra und später in Süd Russland. [4]; [5 S. 139]
   
Bernhard Peters (1816-1912) (#406054), Ält. der Mennonitengemeinde in Margenau, Molotschna, 1861-1887, starb 1912 im Alter von 95 Jahren und 8 Monaten. Lebte in Gnadenheim, Mol. gest. in Liebenau, Mol. [4]; [5 S. 140]
   
Bernhard Harder (1832-1884) (#37422) geb. in Halbstadt, Mol., Lehrer, Prediger, Dichter, wohl der grösste Evangelist der Mennoniten Russlands. Von ihm haben wir mehrere Lieder in unserem Gesangbuch, darunter das vielsagende ,,Die Zeit ist kurz, o Mensch, sei weise”. [4]; [5 S. 140]
   
Ält. Abram Klassen, Halbstadt mit Frau, Tochter und Schwiegersohn esen und deren Sohn. Klassen und Friesen starben in der Verbannung. Frau Friesen starb 1974 in Kanada. Der Sohn lebt in Russland. [5 S. 141]
   
Kornelius Unruh, (1849-1910) (#133606) geb. in Waldheim, Mol., Prediger, Zentralschullehrer in Orloff, Mol., Bibelschullehrer in Sagradowka. Er hat eine Anzahl von Schultextbüchern geschrieben. Gest. in Friedensfeld, Sagradowka. [4]; [5 S. 141]
   
Johann Claassen (1820-1876) (#12411) aus Liebenau, Mol. Mitbegründer der Mennoniten Brüder Gemeinde. [4]; [5 S. 143]
   
Jakob Janzen (1878-1950) (#110526) geb. in Steinbach, Mol., lebte 1905 in Friedensdorf, Mol., 1909-15 in Tiege, Mol. D.D., Lehrer, Prediger und Schriftsteller. Er starb 1950, in Kanada. Von seinen Schriften wären zu nennen „De Bildung”, „Aus meinem Leben”. [4]; [5 S. 144]
   
Heinrich Unruh (1845-1927) (#88470) geb. in Alexanderwohl, Mol. lebte in Muntau, Mol.. Ält. der Mennonitengemeinde in Halbstadt (1896 bis 1927). Solide, führend in unserer Gemeinschaft. Er und seine Frau wurden in den Revolution Jahren auch physisch gemisshandelt. [4]; [5 S. 145]
   
Philipp Isaak (1832-1879) wahrscheinlich (#2592), Tiege, Molotschna. Leitend und einflussreich in der Gründung und Organisation der Mennoniten Brüder Gemeinde. [4]; [5 S. 145]
   
Peter Neufeld (1824-1909) (#100544) geb. in Ladekopp, Mol. Lehrer der Halbstadter und der Gnadenfelder Zentralschulen, Begründer der Buchdruckerei „Raduga”. [4]; [5 S. 145]
   
Lehrer Heinrich Franz Goertz (1890-1972) (#279895) aus Schönsee, Molotschna. . Er wanderte nach Kanada aus und wurde besonders durch seine Bücher (Geschichte verschiedener russländischer Ansiedlungen Molotschna und Krim), und auch durch eine Sammlung seiner Gedichte bekannt. [4]; [5 S. 146]
   
David Johann Claassen, Bevollmächtigter der Mennoniten Gemeinden Russlands in Forsteiangelegenheiten, und in der Molotschna für Schulwesen. [5 S. 146]
   
Abram Kroeker (1863-1944) (#97818) geb. in Rosenort, Mol, Redakteur der Zeitschrift: „Die Friedenstimme". Lebte 1895-1907, 1912 in Spat, Krim, 1909 in Neu-Halbstadt, Molotschna. [4]; [5 S. 147]
   
Philipp Wiebe (1816-1870) (#53874) Gut Juschanlee, Kampenhausen und Orloff, Mol. Schwiegersohn von Johann Cornies. Ein edler Charakter und fortschrittliche Gesinnung zeichneten ihn aus. Er bemühte sich, auf dem von Cornies gelegten Grund weiter zu bauen. Im Landstreit war er der Vorkämpfer der Landlosen. Er stellte sich in den Riss für die Armen. [4]; [5 S. 147]
   
Dietrich Wiebe, der in unseren Kreisen berühmte Knochenarzt von Lichtfelde, Molotschna. [5 S. 148]
   
Frau Dietrich Wiebe, Lichtfelde, Mol. [5 S. 148]
   
Jakob Jakob Dick (1852-1921) (#65173) geb. in Rosenhof-Brodsky und Maria (geb. Schmidt) (1857-1919) (#65166), Besitzer des Gutes Steinbach. [4]; [5 S. 150]
   
Johann Johann Cornies (1789-1846) (#44146). Zeichnung vom Lehrer Tobias Voth. Cornies war wahrscheinlich der Mann, der auf unsere Gemeinschaft in Russland den grössten Einfluss ausgeübt hat. Lebte in Orloff, Mol. [4]; [5 S. 150]
   
D. J. Duerksen und Frau. D. J. Duerksen war Oberschulze des Gnadenfelder Bezirks. Ihm wurden mehrere Medaillen verliehen. [5 S. 151]
   
Gerhard Nikkel (6.12.1862-1932) (#214986) und Frau Anna Caroline, (geb. Kuipers), aus Holland mit ihren Kindern. Sie dienten als Missionare in Sumatra, Indonesien, dann 7 Jahre als Ökonom auf der Forstei Razin und wohnten später in Gnadenfeld, Molotschna. Der Sohn Franz wurde 1919 erstochen. [4]; [5 S. 157]
   
Gerhard Nikkel (6.12.1862-1932) (#214986) aus Gnadenfeld, Molotschna. G. Nikkel studierte 6 Jahre in Deutschland im Barmer Missionshaus und Holland, ging dann als Missionar nach Sumatra, als Nachfolger von H. Dirks. Ihm folgte im Amt (später) Peter Nachtigal, Gnadenfeld. Er starb nach 16 jähriger Arbeit auf Sumatra. [4]; [5 S. 143]
   
Von links: Dr. Julius Heinrichs, Augenarzt, Schw. Liese, Tina Boldt, Frau Berg, die bekannte Hebamme; stehend: Dr. Eisenbraun, unbekannt, in der Mitte Tochter von Tavonius (lebte 1995 in Deutschland). [5 S. 157]
   
Pred. Gerhard Harder und Familie, Neu-Halbstadt, Molotschna. [5 S. 158]
   
Peter und Katharina Doerksen aus Davlekanovo. Taubstummenlehrer in Tiege. [5 S. 159]
   

Familie Jakob Fehdrau (1865-1922) (#397141), Neu-Halbstadt, Gutsbesitzer in Marianowka. Frau Maria (geb. Bahnman) (1867-1946) (#168480), Kinder: Elisabeth (Frau Johann Dyck) (1891-), Katharina (Frau Jakob Dyck) (1892-1993), Maria (1894-1995), Peter (1896-1920), Jakob (1899-1928) und Nicolai (1904-1989). Die Revolution nahm ihr Gut, einen Sohn und zwei Schwiegersöhne: Jakob Dyck (7.12.1890-1919) (#225752) von der Zeltmission, ermordet, und Dr. Johann Dyck (1889-) (#225753), den die „Weissen" mitnahmen. [4]; [5 S. 160]

   

Links: Jakob Jakob Dyck, (7.12.1890-1919) (#225752) aus der Krym. Studium (1911-14) als Ingenieur in Ilmenau, Deutschland. 2. Vorsitzender vom "Roten Kreuz" in Moskau wärend des 1. Weltkrieges, Gründer und Leiter der Zeltmission 1918-19 in Russland. Wärend des Massakers in Eichenfeld mit seinen Mitarbeitern ermordet wurde. Neben ihm sein Freund Ernst Gosemann aus Deutschland. Photo: 1912. [4]; [5 S. 161]; [7 S. 227]; [9 S. 19]

   
Mennonitische Droschka und Ausfahrt-Pferde, wie sie bei uns recht häufig waren. L.-r.: Jakob Dyck (7.12.1890-1919) (#225752), Zeltmission, ermordet und Gosemann aus Deutschland sind hier zu Besuch. 3. Dr. Dyck, Johann Jakob geb. 1892 (1889), in Halbstadt, Ujesd Simferopol (#225753), Heirat in Tiegenhagen, Mol. - verschollen. [4]; [5 S. 248]
   
Links Bartel und rechts Dr. Johann Dyck geb. 1892 (1889) (#225753), Halbstadt, Molotschna. [4]; [5 S. 173]
   

Sitzend: Dr. Dyck, Johann Jakob geb. 1892 (1889), in Halbstadt, Ujesd Simferopol (#225753), Heirat in Tiegenhagen, Mol., Seit 1913 Student an der Universität Charkow, medizinische Fakultät (erw. 1914-15), früher Universität Petrograd. Beendete das Gymnasium in Pjatigorsk. Wurde in die "Weisse Armee" eingezogen, er ist nie zurück gekommen; soll wohl an Typhus gestorben sein. [4]; [5 S. 161]; [9 S. 22]; [10]

   
Front Seite der Urkunde die 1789 von König Friedrich Wilhelm und seiner Regierung
herausgegeben wurde und in 15 Par. die Rechte und Pflichten der Mennoniten seines Landes festlegt. Original im Bundesarchiv. [5 S. 162]
   
Vier Kornelsen Schwestern aus Tiegenhagen, Molotschna. Von l. n. r.: Sara (Frau von Gerhard Schellenberg) (1882-1979) (#221616), Maria (Frau von Heinrich Willms) (1897-1971) (#553692), Katharina (Frau von Jacob Thiessen) (1893-1984) (#405906), Helena (Frau von Gerhard Penner) (1888-1980) (#683543) vor ihnen ihr Neffe Heinrich Kornelsen (1904-1996) (#170929). [4]; [5 S. 163]
   
Maria Kornelsen (1897-1971) (#553692) von Tiegenhagen, Molotschna, zeigt einen fortschrittlichen Sinn. Später Frau von Heinrich Willms. [4]; [5 S. 166]
   
Wilhelm Janzen aus Berdjansk. Studierte an der Universität zu Petersburg (Leningrad). Diente bei den Weissen und fiel vor Umanj wo beim Durchbruch der Roten eine Anzahl Mennoniten ihr Leben verloren. [5 S. 163]
   
Familie Heinrich Friesen, Halbstadt, Molotschna. Zehn von den Obigen starben in der Verbannung. [5 S. 164]
   
Lehrer Johann J. Dyck, eine russische Lehrerin und einige ihrer Schüler der Lichtenauer Dorfschule. Photo: 1916. [5 S. 165]
   
Die Familie Gerhard Warkentin aus Mariawohl, Molotschna. [5 S. 165]
   
Schülerinen der Halbstädter Mädchenschule treffen sich im Garten von Ält. Unruh. Hinten steht Lehrer Kornelius Wiens und Frl. Katharina Willms (die zweite v. links in der ersten Reihe). Neben ihr, in der Mitte sitzt Agatha Unruh, jetzt Frau J. J. Enns, Winnipeg. [5 S. 166]
   
   
Von l. n. r.: Justina Lepp, Miche Lepp, Miche Braun, Anna Braun, Margaret und Helene Braun, aus Tiegenhagen, Molotschna. [5 S. 167]
   
David und Maria Friesen, Halbstadt. D. Friesen wurde verbannt und ist dort auch gestorben. [5 S. 167]
   
Im Jahre 1914 im Walde in Muntau - als noch alles gut war. [5 S. 168]
   
Wenn das Leben am rosigsten scheint 16 Jahre alt. In Neu-Halbstadt, Molotschna. Zweite von links, die jetzige Frau Maria Friesen, Gienbush, starb 1974. [5 S. 168]
   
Von l. n. r.: Jakob Unger, Ont.; Loewen — unbekannt; Funk — verschollen, Andres, Ont. (an der Molotschna in 1920.) [5 S. 168]
   
Lehrer Jakob Johann Dyck (1884-1958) (#473241) geb. in Muntau, Mol. und seine Braut Maria Willms (1886-1967) (#473272) aus Berdjansk. Er unterrichtet in Schoenfeld, Neu Schoensee und in Halbstadt, Molotscna. Foto 1912. [4]; [5 S. 169]
   
Auf Apanlee: Obere Reihe von l. n. r.: Lehrer der Alexanderkroner Handelschule: Heinrich Neufeld; Isaak Regehr; Daniel Enns, Gerhard Peters. Sitzend: Dr. Nicolai Klassen, Jakob Sudermann, David Dick und der leitende Lehrer der Schule, Bikov. Die Gutsbesitzer Sudermann und Dick finanzierten die Schule zu einem sehr wesentlichen Teil. [5 S. 170]
   
Franz Walls, Hauseltern am Muntauer Krankenhaus. Er starb in der Verbannung. [5 S. 171]
   
Mariawohler Mädchen: Tina Schoenke, Tina Andres, Marusja Sudermann, Liese Boese, Greta Boese, Lenchen Sudermann, Susie Andres. [5 S. 172]
   
Daniel Enns, Lehrer an der Alexanderkroner Handelsschule, Molotschna. Hier in Kanada wurde er Rechnungsführer der Board. [5 S. 173]
   
Heinrich Simon Franz (1812-1889) (#12708) Lehrer in Gnadenfeld, Mol, ZS in Chortitza (1846-1858). Er gehört zu den Lehrern, die unseren Schulen ihren Charakter gegeben haben. Führte außergewöhnliche Strenge in der Schule ein. Seine grausamen Strafen brachten ihn nicht selten in Schwierigkeiten mit der Schulverwaltung. [4]; [5 S. 181]
   
Dorfschule in Margenau, Molotschna. [5 S. 181]
   
Dorfschule in Rosenort, Molotschna, erbaut 1895. Die Zeit kam, wo unsere Leute den Wert einer guten Schule erkannten und grosse Anstrengungen machten sie auf die Höhe zu bringen. Das ist ihnen im weitem Masse gelungen. Unsere Lehrer und Schulen waren im allgemeinen
nicht nur gut, sondern sehr gut. [5 S. 181]
   
Die Alexanderkroner Zentralschule. Lehrer und Schüler der ältesten Klasse im Jahre 1908 in der Krim, links sitzt Lehrer Isaak Regehr, vorne Lehrer F. K. Thiessen und zur rechten Lehrer A. J. Friesen. [5 S. 181]
   

Kommerzschüler Neufeld, Gerhard Jakob (#neu), aus Halbstadt. Studierte 2 Jahre im Kommerzinstitut in Moskau, 1918-23 Universität in Simferopol, Krym. 1924-38 Arzt in Dawlekanovo. Heiratete Margaretha Dyck, Tochter des Zentralschullehrers und Bankdirektor in Neu-Halbstadt David Dyck. Verhaftet am 11.02.1938, sein Sohn Ernst war ca. 1975 Matheprofessor an der Universität Ufa. [5 S. 182]; [6 S. 76, 86]; [7 S. 426]; [8 S. 42]

   
Erstes Halbstädter Zentralschulgebäude, erbaut 1835. Nach Jahrer aber musste dieses Gebäude einem mehr zweckentsprechenden Platz machen. [5 S. 182]
   
Zentralschulgebäude in Halbstadt, erbaut 1895. Es steht heute noch wird aber als „Partei-Office” verwendet. Der Zaun ist „verschwunden". [5 S. 182]
   
Zentralschule in Ohrloff, Molotschna. Es ist klar, dass die Erbauer nicht nur das Praktische, sondern auch das Schöne suchten. [5 S. 182]
   
Jakob Reimer, Lichtfelde, Schüler der Kommerzschule, wohnt jetzt in St. Catharines, Ontario. [5 S. 182]
   
   
Abram A. Friesen, Lehrer an der Kommerzschule, später Delegat der russl. Mennoniten in Amerika. Er starb in Rabbit Lake, Saskatchewan. [5 S. 183]
   
Peter P. Letkemann, Lehrer an der Kommerzschule. Er wurde im Jahre 1918 ohne Grund von der „Roten Regierung” erschossen. [5 S. 184]
   
Zentralschule zu Gnadenfeld, Molotschna. [5 S. 184]
   
Benjamin Heinrich Unruh (1881-1959) (#133597) geb. in Temir Bulat, Krim, Lehrer an der Kommerzschule in Halbstadt, Mol.: geachtet und geliebt von den Schülern, denen er ein geistiger Vater war. [4]; [5 S. 183]
   
Dr. Benjamin Unruh (1881-1959) (#133597) geb. in Temir Bulat, Krim,, in seinen spätem Jahren oft ,,Ohm Benjamin” genannt. Das Wort „Ohm” verband Liebe und Achtung. Unruh hat viel für die Flüchtlinge aus unserem Volk getan. Uneigennützig stellte er sich für sie in den Riss. Lebte in Halbstadt, Mol. [4]; [5 S. 184]
   
Schülerinnen der Ohrloffer Mädchenschule. Die Uniform war nicht vom Staat geboten, wie in der Kommerzschule, sondern unsere eigene Regel. Der Unterschied zwischen Reich und Arm sollte nicht zu krass sein. [5 S. 187]
   
Halbstädter Mädchenschule zu Neu-Halbstadt. [5 S. 187]
   
Schüler der Kommerzschule Altagsuniform (Winter). [5 S. 187]
   
Kommerzschüler. [5 S. 188]
   
Die Verwaltung und die Lehrer der Kommerzschule. [5 S. 188]
   
Kommerzschüler im Winter. [5 S. 188]
   
Schülerinnen der Ohrloffer Mädchenschule, 1916. [5 S. 189]
   
,,Holländer Mühle” in Blumenort, Molotschna. [5 S. 189]
   
Strasse des Dorfes Ohrloff, Molotschna. [5 S. 194]
   
Auf der leichten ,,Drogi” will Johann Penner aus Lichtenau seine Gäste, Dietrich und Frau Sawatzky aus der Krim, weiter transportieren. [5 S. 195]
   
Das Lehrerkollegium und die Schüler der 4. Klasse des Schuljahres 1917/18 in Halbstadt. Von l. n. r.: Abr. Toews; Abr. Klassen; Peter Braun, Leitender; Korn. Wiens; Tichonova. Stehend, von l. n. r.: Rymarenko, ein Russe; G. Fast; G. Dick; Theodor Block, Lehrer; G. Harder; J. Harder, J. Dick. Johann Harder — Student der pädagogischen Schule. [5 S. 196]
   
Lehrer und die Schüler der dritten Klasse der Halbstädter Zentralschule. Lehrer, von l. n. r.: Kornel. Bergmann; Wilhelm Neufeld; Djechtjarjew (r) Pamfilow (r), David Dyck. In der zweiten Reihe der dritte von rechts ist Johann H. Enns, der verstorbene Ält. in Winnipeg. [5 S. 197]
   
Die Lehrer und einige Schüler der Ohrloffer Zentralschule — 1917. Sitzend, von l. n. r.: Johann Janzen; Agatha Enns; Helene Willms; Frl. Friesen (Musik), Salomon Ediger; Peter Nikkel. [5 S. 198]
   
Die Kommerzschüler in Halbstadt, Mol. tragen die „Hochzeit” . . . (Shenjitjba) vor. Unsere Leutchen waren immer etwas gegen solche Vorstellungen, die Einlasscheine aber wurden immer ausverkauft, immer „volles Haus”. Wenn die Mädchenschüler in Chortitza einen Abend gaben und die Einlasscheine zu 50 Kopeken pro Stück verkauften, dann blühte bald „der schwarze Markt”. Die Jungen, die plötzlich lernbegierig geworden waren, zahlten bis zu drei Rubel für eine Eintrittskarte. [5 S. 202]
   
Schüler und Lehrer der Alexanderkroner Handelsschule, Molotschna. 1909/10. Lehrer: von l. n. r.: Isaak Regehr, Heinrich Neufeld, Friesen, H. Neufeld. [5 S. 203]
   
Die Hochzeit von Isaak Toews, Fürstenau und Margaret Bergen, Mariawohl. 1924. Links, zweite Reihe, Heinrich H. Janzen und Frau Katharina. [5 S. 206]
   
Chor „Concordia”, Alexanderkrone, Molotschna (1922). Dirigent: Isaak Regehr. Oberste Reihe: von l. n. r.: Abram Koop, Heinr. Koop, Heinr. Kornelsen, Joh. J. Koop. Zweite Reihe: Sara Reimer, Abr. Reimer, Gredel Dick (Reimer) Bernh. Dick, Suse Reimer (Koop), Gerh. Reimer, Anna Baerg. Dritte: Liese Dick, Anna Regehr, 1.1. Regehr, Tina Regehr, Is. P.
Regehr (Chor Leiter) Liese Dick, (Regehr), John. J. Dick, Anna Dick. Vierte: Tina Peters, Anna Dick, Greta Koop, Tina Koop, Tina Dick, Mariechen Dick, Tina Dick. Unten: Nela Baerg, Sara Peters, Liese Dick, Neta Kornelsen, Tina Kornelsen, Mariechen Baerg. [5 S. 208]
   
Tauftest in der Alexanderwohler Kirche, Molotschna, im Jahre 1930. Erste Reihe, von l. n. r.: Richert, Heidebrecht, Wiens, Ält. Janzen (Landskrone), Dyck (Lehrer und später Glied der KfK, Margenau), Harder und Plett. [5 S. 211]
   
Dirigentenkurse und Bibelbetrachtung in Lichtenau im Jahre 1926. Die Kurse währten 3 Wochen. Leiter war Fr. Vetter und Loewen (zweite Reihe). Die Teilnehmer kamen von den verschiedensten Ansiedlungen. In der ersten Reihe: die Hände auf den Knien ist Bernhard Baier von Sagradowka. Zweite Reihe am linken Ende: Br. Martens, Lehrer, Prediger und Glied der KfK. Er wurde, wie ungezählte andere, auch vernichtet.
Obere Reihe: 1. von rechts - Jakob Abram Schoenke, geb. 1901 Dirigent in Mariawohl, erschossen am 11.12.1937 in Dnepropetrowsk. Zweite Reihe von Oben, v. l. nach r.: 4.- David Klassen, geb. 22.03.1899, gestorben am 29.08.1990. Dritte Reihe von Oben, v. l. nach r.: 3. - Jakob Heinrich Bergmann, geb. 03.05.1901 in Münsterberg, Molotschna, erschossen am 14.10.1938. Jakob Bergmann war Dirigent in Münsterberg. Er machte auch Jugendarbeit. Vierte Reihe von Oben, v. l. nach r.: 1. - Johann Peters, geb. 15. Mai 1897. Prediger und Dirigent in Prangenau bis 1928. Ab 1928 nach Friedensheim umgezogen und diente in der Gemiende Gnadenheim weiter. Ab 1932 wurde er nach Birobidschan verschleppt und ist dort gestorben im Jahre 1938 (Station Birokam). 2. - Jakob Jakob Woelk; 3. - Kornelius Isaak Woelk, geb. am 15.08.1900 in Sparrau, gest. am 19.08.1983 in Jurjewka/Kirgisien; 1. von rechts - Jakob Johann Langemann, geb. am 25.09.1875, verhaftet im August 1937 und darauf am 19.11.1937 erschossen. Er war bis1929 Dirigent in der Brüdergemeinde in Spat/Krim.
Fünfte Reihe von Oben, v. l. nach r.: 4 - Heinrich Kornelius Duerksen, geb. 1895, verhaftet und verschollen 1937. Heinrich Duerksen war Dirigent in Konteniusfeld. Sechste Reihe von Oben, v. l. nach r.: 1 - Martens, Lerher in Grossweide, MBG; 8 (der 1. von rechts) - Johann Dickmann, MBG-Sparrau. Vorne, von l.: 1. - Franz Friesen ?? [5 S. 212]
   
Bibelkursus in Welikoknjaschesk im Jahre 1924. Der Leiter und Lehrer war Pred. Johann J. Toews M.B.G. Er wurde weit und breit für solche Kurse eingeladen. Von Beruf war er Lehrer. Auch er ging durch tiefe Leiden und verschwand in der Verbannung. [5 S. 212]
   
Predigerkurse an der Molotschna im Winter 1925/26. Auch zu diesen Kursen kamen die Teilnehmer aus den verschiedensten Ansiedlungen. Man liess es sich etwas kosten und war bereit, die Zeit dazu zu opfern. Leitende: Isaak Regehr, Lehrer und Prediger (M.B.) und H. J. Enns. Unter den Teilnehmern sehen wir, sitzend, zweite von rechts: Jakob Pankratz, Lehrer. [5 S. 213]
   
Witwe Heinrich Thiessen mit Kindern aus Jekaterinoslaw. Von l. n. r.: Johan Thiessen (1832-1898) (#465484) und Helene (geb. Epp) (1836-1912) (#465483); Wilhelm Martens (1840-1900) (#224516) aus Tatschenak, Mol. und Susanna (geb. Thiessen) (1844-1930); Johann Wiens und Margarete, (geb. Thiessen) (1834-1909); Heinrich Heese (1828-1883) (#197239) und Maria (geb. Thiessen) (1823-1896); Mutter
Margarete Thiessen, (geb. Siemens) (1799-1881) (#81416). Peter Thiessen (1826-1906) (#199529) und Helena Kaetler (1823-1900); Jakob Thiessen (1832-1906) und Katharina Martens (1823-1885) (#87714); Witwe von Gerhard Wiens (1818-1866) (#102009) aus Orloff, Mol. Katharina (geb. Thiessen) (1818-1900). Dieses Foto ist zwischen 1866 und 1873 aufgenommen, wahrscheinlich 1868. Es gibt Wiedersprüche zwischen der Beschriftung von diesem Foto und Grandma 7. Laut Grandma ist der Mann von Margarete (geb. Thiessen) Gerhard Klassen aus Blumenort, Mol., und nicht Johann Wiens wie hier. Aber in der Grandma steht auch, laut anderen Quellen war Gerhard Klassen der Mann von Katharina (geb. Thiessen) und nicht Margarete. [4]; [5 S. 217]
   
Vater Jakob Dueck aus Ladekopp mit seinen drei Söhnen und deren Frauen. Photo: 1905. Von l. n. r.: Cornelius, Johann, Vater Jakob Dueck, Wilhelm. [5 S. 223]
   
Eine Familie aus Ladekopp, Molotschna. Photo: 1906. Von l. n. r.: Obere Reihe: Johann Peters, Abr. Epp, Franz Dueck, Heinrich Dueck, Jacob Dueck, Gerhard Dueck, Peter Dueck, Johann Dueck. In der Mitte sitzt das Elternpaar: Johann Dueck. Die vier Frauen sitzen vor ihren Männern. [5 S. 223]
   
Bernhard Penners aus Mariawohl, Molotschna, feiern ihre Silberhochzeit. Photo: 1930. [5 S. 224]
   
Auch in der russischen Steppe gab es Stellen, die schön waren. Die kleinen barfüssigen Mädels bestaunen die Herrlichkeit. Dies ist eine Gruppe von Sängern aus Schönsee, Molotschna. [5 S. 224]
   
Drei Brüder Dick aus Fürstenau, Molotschna. Von l. n. r.: Johann und Frau, geb. Warkentin; Jacob und Frau, geb. Andres; Heinrich und Frau, geb. Goossen. [5 S. 227]
   
Chor des Dorfes Schönsee, Molotschna. Das Brautpaar — Esau, der Dirigent ist Jakob Rehan. [5 S. 228]
   
Unter denen, die sich freiwillig zum Dienst (wahrschenlich im Russisch-Japanischen Krieg) gemeldet hatten, war auch Dr. Nicolaus Friesen, den wir hier mit seiner Frau und in Offiziersuniform sehen. Die grosse Not um sich sehend, überarbeitete der Arzt sich und starb an Erschöpfung. [5 S. 235]
   
Dampfmühle in Halbstadt, Mol.. [5 S. 246]
   
Blaufärberei der Familie Fast in Blumstein, Molotschna. [5 S. 247]
   
   
Peter Fehdrau von Halbstadt. Auch er wurde ein Opfer der Revolution. [5 S. 250]
   
Die Familie Peter Martin Friesen (1849-1914) (#274299) Halbstadt, Mol., der Verfasser des umfangreichen Geschichtsbuches der Mennoniten Russlands. Oben: Frau Susanna, (geb. Fast) (1854-) (#510696); P. M. Friesen, unten links — ihr Sohn Paul (1887-1978). Die Familie des Taubstummenlehrers: Heinrich Janzen (1869-1940) (#476731), seine Frau ist Susanna Friesen (1874-), Tochter von P. M. Friesen. Sie hatte in der Schweiz und in Frankreich studiert, unterrichtete französische Sprache und Musik. Rechts: Olga Friesen (1885-), von Beruf, Lehrerin. [4]; [5 S. 257]
   
Frau Maria Dick von Fürstenau. Die Mutter ist gestorben. Ihr Mann sitzt an ihrem Sarge. Die
zahlreichen Kinder stehen trauernd und ehrerbietig um den Sarg der Verschiedenen. Die Familie von damals hielt meistens treu zusammen. [5 S. 258]
   
Der Friedhof in einer mennonitischen Siedlung. Auch er wurde, wie alles, in Ordnung gehalten. [5 S. 258]
   
Bald fand man auf vielen mennonitischen Friedhöfen auch die Massengräber, in die man bis
zu sechzig ermordete Brüder und Schwestern legen musste. Dieses Massengrab befand sich in
Blumenort, Molotschna. [5 S. 258]
   
Mennonitisches Haus in Altonau. Die Zeit brachte es mit sich, dass sie schlimm vernachlässigt wurden. Zwei Wohnungen jetzt, wo früher eine Familie gewohnt hatte. [5 S. 259]
   

Foto 2. Heinrich Ediger (1905-1993) (#961284) geb. in Rudnerweide, Mol. und erste Frau Liese (geb. Kliever) (?-?) (#1032496) heirateten 1929. Erhalten von Tochter Maria (Ediger) Sailer Weißenthurm, Mai 2000. [11]; [12]; [4]

Foto 3. Hamberger Heinrich Ediger (1905-1993) (#961284) geb. in Rudnerweide, Mol. und zweite Frau Justina Martens (geb. Plett) (1912-2005) (#961283) heirateten 1940. Foto Paraquay, 1948. Erhalten von Tochter Maria (Ediger) Sailer, Weißenthurm, Mai 2000. [11]; [12]; [4]

       
      
   
Quellen:
1. Fotos und Informationen von Н.В. Крылов (Мелитопольский педуниверситет).
      2. Mennonite Life, Juli 1948, S. 41.
      3. Damit es nicht vergessen werde. Bildband zur Geschichte der Mennoniten Preussens und Russlands. Lohrenz, Gerhard: Winnipeg: CMBC Publications, 1974.
      4. Grandma 7 CD-ROM. CMHS Fresno, USA. 2012. Beschreibung.
      5. Damit es nicht vergessen werde. Bildband zur Geschichte der Mennoniten Preussens und Russlands. Lohrenz, Gerhard: Winnipeg: CMBC Publications, 2nd rev. edition in 1977.
      6. Die Mennonitische Ansiedlung bei Ufa am Uralgebirge, 1894-1938. Hein, Gerhard (Hrsg.): Bad Bergzabern /Winnipeg, Man., 1975.
      7. Huebert Helmut T. Mennonites in the Cities of Imperial Russia. Volume II: Alexandrovsk, Ekaterinoslav, Kharkov, Moscow, Nikopol, Odessa, Omsk, St. Petersburg, Tokmak. Springfield Publishers, 2008.
      8. Mennonitische Maertyrer. Band 2. A. A. Toews. Winnipeg. 1954
      9. Evangelisation im Angesicht des Todes. Johannes Reimer, Lage 2000
      10. Mennonitische Studenten an der Universität Charkow in "Список студентов Императорского Харьковского университета" in den Jahren 1841-1915. (russisch)
      11. Fotos von Anatolij Prosorow-Reger mit Informationen von Adina Reger Weissenthurm, Deutschland.
      12. Fotos von Maria (Ediger) Sailer, Weißenthurm.
      13. I. Thiessen. "Zum 99. Geburtstag für Abraham B. Enns" in "Der Bote" Nr.17 1986 S. 2, 3.
      14. Mennonitische Maertyrer. A. A. Toews. Winnipeg. 1949
      15. Gedenke des ganzen Weges ... . Johann Epp. Band 1. 1998
      16. Vater Abram. Von der Ukraine über Sibirien und China nach Paraguay und Kanada. Ein mennonitischer Lebensweg. G. Ratzlaff. Paraguay. 2004 S. 75
      17. Huebert Helmut T. Mennonites in the Cities of Imperial Russia. Volume II: Alexandrovsk, Ekaterinoslav, Kharkov, Moscow, Nikopol, Odessa, Omsk, St. Petersburg, Tokmak. Springfield Publishers, 2008.
      18. "Gewünschte Lebensmittel" Aufruf über die "Mennonitische Rundschau" vom 7. Juni 1922
      19. Als ihre Zeit erfüllt war. Walter Quiring, Helen Bartel, 1963. Canada
       
       
 
Zuletzt geändert
     
am 17 Mai, 2015