Bilder und Fotos Heuboden, Borosenko Kolonie

Ortsseite Heuboden, Borosenko Kolonie.

 

 

Das unerreichbare Ziel ist alle Bilder und Fotos zu diesem Ort erfassen (oder Hinweise in welcher Quelle es welche gibt) und die da abgebildete Personen eindeutig identifizieren (z. B durch Grandmanummer, Geburts- und Sterbedaten usw.). (4/4 Fotos)

 

 

   
P64690. Jakob Aron Rempel (2, 8 oder 9.04.1883 - 1941) (#349212) geb. in Heuboden, Borozenko. Lehrer an der Chortitza Zentralschule, später Ältester in der Chortitza Kolonie. Er erhielt finanzielle Unterstützung von Johann Thiessen, Mühlenbesitzer in Jekaterinoslaw, für ein Studium in Basel Schweiz 1906-1912. Er wurde 1929 ins Exil geschickt. Die Rempels lebten in Chortitza, Grünfeld, Borozenko und in Nikolaifeld, Jasykowo. In dem Buch Diese Steine, S. 476-478, wird vermutet, dass er 1941
erschoßen wurde. Laut Saskatchewan Mennonite Historian p18, ist er 1941 in Orel, Russland, hingerichtet worden. Der mennonitische Historiker Sep 2007 p12 sagt, dass er am 11. September 1941 im Alter von 58 Jahren gestorben ist. Walter Sawatzky sagt, dass es einen Nachkriegsbericht gibt, in dem es heißt, Jakob war unter 5 Leichen, die bei Orel erschossen wurden, als die deutsche Front vorrückte. [14]; [35]; [49 S. 31]
   
P64689. Jakob Aron Rempel (2, 8 oder 9.04.1883-1941) (#349212) geb. in Heuboden, Borozenko in Verbannung am 22 November 1933.Lehrer an der Chortitza Zentralschule, später Ältester in der Chortitza Kolonie. Er erhielt finanzielle Unterstützung von Johann Thiessen, Mühlenbesitzer in Jekaterinoslaw, für ein Studium in Basel Schweiz 1906-1912. Er wurde 1929 ins Exil geschickt. Die Rempels lebten in Chortitza, Grünfeld, Borozenko und in Nikolaifeld, Jasykowo. In dem Buch Diese Steine,

S. 476-478, wird vermutet, dass er 1941 erschoßen wurde. Laut Saskatchewan Mennonite Historian p18, ist er 1941 in Orel, Russland, hingerichtet worden. Der mennonitische Historiker Sep 2007 p12 sagt, dass er am 11. September 1941 im Alter von 58 Jahren gestorben ist. Walter Sawatzky sagt, dass es einen Nachkriegsbericht gibt, in dem es heißt, Jakob war unter 5 Leichen, die bei Orel erschossen wurden, als die deutsche Front vorrückte. [14]; [35]; [49 S. 32]

   
P8444. Hochzeit von Jakob Aron Rempel (1883-1943) (#349212) Lehrer und Ältester geb. in Heuboden, Borozenko und Marie Sudermann (1885-1918) (#199472) auf Belenkoje, dem Gut der Eltern der Braut, Johann Sudermann (1848-1914) (#199468)
geb aub dem Gut Neuteich, Taurida und Frau Katharina (geb. Heese) (1857-1921) (#197245) geb. in Ekaterinoslav. [14]; [48 S. 119]
   
P67018. Ein ehemaliges mennonitisches Haus in Heuboden, Borosenko Kolonie. Nur selten sieht man heute in den ehemaligen mennonitischen Dörfern ein Haus im Original. Dieses Haus ist nicht umgebaut worden. Nur das Dach ist, statt mit üblichen zu der
damaligen Zeit roten Dachziegeln, mit Asbest-Platten gedeckt worden. Es ist anzunehmen, dass das Dach zu irgendeiner Zeit abgebrannt ist. Der Stall ist abgerissen. Die holländisch- niederdeutsche Bauart solches Haus-Stall Hofes war typisch für die Bauern-Kultur der Russlandmennoniten und symbolisiert, dass die Familien das große Zusammenhalt dieses Volkes war. Nur wenig von diesen Häusern sind noch im Gebrauch. Foto: Mai 2000. [81 Titelblatt]
   
P67017. Skizze des Dorfes Heuboden, Borosenko Kolonie. Die Zahl der ukrainischen Häuser ist nur ungefähr angegeben. Gezeichnet von D. Plett, Steinbach 1998. [81 S. 377]
   
P66997. Heubodener Friedhof, Borosenko Kolonie. Aussicht von oben vom Kurgan im Südwesten . Wahrscheinlich haben die Kleine Gemeinde Pioniere dieser Gegend diesen Platz neben dem Kurgan ausgesucht. Etliche mennonitische Grabsteine sind hier noch zu finden. Foto 1998. Aus Preservings, Nr.12, Seite 41. [81 S. 378]
   
P66996. Zwei mennonitische Original-Gebäude in Heuboden, Borosenko Kolonie: Schule und Kirche. Heuboden war auch die Heimat des Mitgliedes der Kleinen Gemeinde, David Klassen (1813-1900), später Rosenhof, Manitoba, Kanada. Er war Delegat der Heubodener Gemeinde für die Auswanderung nach Amerika 1873. [111 S. 119]; [81 S. 378]
   
P66995. Ein Haus in Heuboden an der Ostseite des Dorfes. Ein Nachbar erzählte 1998, dass dieses Haus einem Jakob Funk gehörte, der später nach Karaganda, Kasachstan kam, dann nach Deutschland. Aus Deutschland bekam dieser noch einige Briefe von Jakob Funk. Dieses Haus ist wahrscheinlich sehr umgebaut worden. Foto: Mai 1998. [81 S. 378]
   
   
Quellen:
1. Fotos von Anatolij Prosorow-Reger mit Informationen von Adina Reger.
 

14. Grandma Datenbank. CMHS Fresno, USA. 2017. Beschreibung.

35. Berichte, Dokumente und Fotos von Willi Frese, alle seine Berichte.

48. Als ihre Zeit erfüllt war. 150 Jahre Bewahrung in Russland. Walter Quiring, Helen Bartel. Saskatoon, Saskatchewan. 1963.

49. Mennonitische Märtyrer der Jüngsten Vergangenheit und der Gegenwart. Gesammelt und bearbeitet von Aron A. Toews. Band 1. Winnipeg. 1949.

81. Diese Steine, die Russlandmennoniten. Adina Reger und Delbert Plett. Manitoba. 2001. Von der "D. F. Plett Historical Research Foundation" runterladen.

111. Saints and Sinners: The Mennonite Kleine Gemeinde in Imperial Russia, 1812 to 1875. Plett, Delbert F., Steinbach. 1999. (englisch)

   
Zuletzt geändert am 17 Juni, 2019