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Prediger der Bruedergemeinde in Karaganda
(1956-)
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Bibelschule in Berlin (1913 oder 1917), der vierte in der
letzten Reihe von links ist Julius Bergmann 1880-1966 (#neu). Im
Jahr 1931 wurde er nach Karaganda verschickt. Er verbrachte mehrere Jahre
im Karlag für Gemeinde- und Kinderarbeit. |
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Gerhard Harder (1891-1971) #neu. Im Jahre 1947 kam
Gerhard Harder zu seiner Familie nach Karaganda und schloss sich der Baptistengemeinde
in Kopaj an. Gerhard Harder wurde als erster im Februar 1957 in der neu
gegründeten Gemeinde von Dietrich Pauls zu dem Predigerdienst eingesegnet.
Er war einer der führenden Brüder in der Mennoniten-Brüdergemeinde
und bemühte sich, mit den anderen Brüdern sie zu legalisieren. |
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Abram Friesen (1909-1990) #?. Am 20 11.1942 ist er
in die Trudarmee zur Arbeit in Kohlengrube nach Karaganda gebracht. Bei
der Gründung der DM-Brüdergemeinde Karaganda 1956 hat er viel
mitgewirkt. Er war einer der aktivsten in der Leitung. Im Jahre 1957 wurde
er mit David Klassen, Franz Ediger als Prediger eingesegnet. Im Jahre 1989
durfte er noch nach Deutschland Auswandern. |
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Franz Ediger (1898 - 1982) #neu. Kurz vor Weihnachten
1948 kam Franz Ediger zur Familie nach Karaganda. Am 16. Juni 1957 wurde
Frenz Ediger von Dietrich Pauls zum Prediger der Gemeinde eingesegnet. In
etlichen Wochen danach hatte er an den großen Taufen getauft. 1978
wanderte er nach Deutschland aus und lies sich in Espelkamp nieder. |
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Abram Heidebrecht (1910-1979) #neu. 1945
nach Beendigung des Krieges wurde seine Familie verschleppt nach Karaganda
(Kasachstan), wo sie ohne Hab und Gut anfangen mussten. 1957 wurde in Karaganda
die Mennoniten-Brüdergemeinde gegründet und sie beide waren von
den ersten dabei, sich der Gemeinde anzuschließen. Es war dies eine
sehr gesegnete Zeit. 1968 wurde ein Versammlungshaus gebaut und Abram durfte
am Bau auch rege teilnehmen. 1975 durften sie in die Bundesrepublik Deutschland
umsiedeln. |
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Dietrich Pauls 1886-1966 (#712163?). Aus Hochfeld,
Yazykovo, seine Frau war eine Maria. Zehn Jahre Gefangenschaft 1950-1956,
1956 kam er nach Karaganda wo er im Segen gewirkt hat. |
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Jakob Klassen (1899-1981) #449054?. Erste Leitende
der Gemeinde in Karaganda. |
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Peter Regehr (1900-1973) #neu. Im Herbst 1958 zog Peter
Kegehr nach Karaganda um. Er wurde im Mai 1959 als Prediger eingesegnet.
Seine Hirtenpflege galt den Geschwistern in dem Stadtteil Kirsawod und Melkombinat
in Karaganda und er suchte seine Aufgabe treu zu erfüllen. |
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Jakob Konrad (1908-1981) #353398?. Vor Weihnachten
1957 machten sich Jakob und Maria Konrad mit dem jüngsten Sohn auf
den Weg zu ihren Glaubensgeschwistern nach Karaganda. Anfang 1958 (Januar-Marz)
wurde Jakob Konrad mit Otto Wiebe und Br. Fensky im Hause von Otto Wiebe
zum Predigerdienst eingesegnet. |
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David Klassen (1899-1990) #84233. 1957 traten David
Klassen und seine Frau Sara der neuen Gemeinde bei. Am 16.Juni 1957 wurden
Franz Ediger, Abram Friesen und David Klassen von D. Pauls zu Predigern
eingesegnet und am 12. September 1957 wählte die Gemeinde David Klassen
zum Ältesten. Im September 1962 wurde der Älteste der Gemeinde,
David Klassen, für drei Jahre Haft verurteilt Im Alter von 91 Jahren,
im August 1990 war sein Lauf vollendet; jetzt durfte er den sehen, den er
liebte und dem er diente. |
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Jakob Siebert (1904-1990) #neu. Im Jahre 1958 ist er
mit seiner Familie nach Karaganda umgezogen. Am 28.06.1959 wurde er von
Franz Ediger getauft und in die MB Gemeinde Karaganda aufgenommen. Am 19.
Maerz 1962 wurde Jakob Siebert zum Prediger eingesegnet. Im April 1967 ist
er in den Vorberat gewählt. Diesen Dienst tat er bis zu seiner Abreise
im Jahre 1977 nach Deutschland |
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Willhelm Matthies (1903 - 1995) #509781. Im Sommer
1960 ist er in Kstowo/Russland getauft. Umzug nach Karaganda 1961. Im Jahre
1962 ist W. Matties zum Prediger eingesegnet. Bruder W. Matthies hat viel
gemacht, um eine MB-Gemeinde in Karaganda zu gründen. Er setzte sich
sehr stark fur die Belebung der deutschen Sprache auch ein. Am 3. November
1975 durfte er mil seiner Ehegattin eine neue Heimat in Westdeutschland
finden. |
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Heinrich Wölk (1906-2001) #neu. Der Gemeindedienst
von Bruder Heinrich in Karaganda war in den Jahren 1958 bis 1976. Im Herbst
1961 wurde er im I Fluß getauft, am 233.1962 durch Händeauflegung
von David Klassen und Gerhard Harder zum Predigerdienst berufen. Im Jahre
1976 ist die Familie Wölk nach Ukraine/Moldau umgezogen und im Jahre
1978 nach Deutschland ausgewandert. |
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Peter Bergman (1898-1979) #neu. Bibelschule in Orenburg
1923-1926, 1944 Versetzung nach Karaganda, hat sehr viele Besuche bei den
Familien gemacht und dadurch haben sich viele bekehrt |
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Komelius Hamm (1879-1940) #neu. Foto aus den Untersuchungsakten
von 1938. Gott beendete die zweite Gefangenschaft des Komelius Hamm (1879-1940),
die auf 10 Jahre angesetzt war, in dem Er ihn aus den berüchtigten
Straflagern bei Potjma zu sich holte. |
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Arthur Toews (1900-5.09.1938) #132298?. 1934 wurde
er in Karaganda fur drei Jahre verhaftet und einige Zeit später, am
29.03.1938, wieder verhaftet. Schon nach sieben Tagen ging das Verhör
zu Ende. Die Dokumente wurden aus irgend einem Grund nach Moskau geschickt
von wo am 29. August der Beschluss Erschiessen" kam. Das Urteil
wurde am 5. September vollstreckt. |
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Jakob Plett (1914-2001) #?. 1959 kam Jakob Plett
mit seiner Familie nach Karaganda. Ein halbes Jahr davor ist Jakob Plett
in Kimpersai zum Predigtdienst eingesegnet. 1959 begann Jakob Plett mit
Bibelstunden in Hauskreisen im Stadtteil Michailowka, aus denen bald regelrechte
Versammlungen entstanden. Auch ein Chor wurde bald organisiert (1961)
mit regelmäßigen Singstunden. 1976 zog die Familie Plett nach
Ukraine und 1987 kamen sie nach Deutschland.
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Bernhard Bergen (1902 - 2003) #neu. Im Juni 1956 nach
Ende der Kommandantur zog die Familie nach Karaganda um, weil dort eine
lebendige Gemeinde war. Im Jahre 1957 wurden Bernhard und Agneta durch die
Taufe in die Neugebildete Mennoniten-Brüdergemeinde aufgenommen. Bernhard
Bergen wirkte in der Gemeinde als Buchhalter und Kassierer mit. Außerdem
führte er die Listen der Gemeindemitglieder, machte Hausbesuche und
predigte ab und zu das Wort Gottes. |
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Heinrich Rahn (1911 - 1996) #209230. Anfang des Jahres
1961 wurde Heinrich Rahn für den Dienst in der Gemeinde als Prediger
(Diakon?) in Aktjubinsk eingesegnet. Im Sommer 1963 zog die Familie Rahn
nach Karaganda und diente in der Mennoniten Brüdergemeinde als Prediger
weiter. 1988 zog die Familie nach Deutschland, nach Heubach. |
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Peter Görzen (1916 - 2007) #?. Anfang des Krieges
ist Peter Görzen zur Trudarmee nach Karaganda einberufen. Als die Deutsche
Mennoniten-Brüdergemeinde gegründet wurde, wechselten Peter und
Maria in diese Gemeinde. Er war kein Prediger, aber diente mit Gesang und
eine Zeitlang als Dirigent zusammen mit Br. Peter Janzen. |
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Viktor Enns (1925- 1972) #neu. Im Mai 1948 zog Viktor
Enns zu seinem Bruder nach Karaganda und arbeitete in der Kohlengrube Nr.33/34.
1958 schlössen sie sich der DMBG an, wo er auch im Chor bei Wilhelm
Töws und Jakob Dirks sang. Später leitete er den Chor im Schachtinski
Rayon. Im Mai 1970 wurde Viktor als Altester der Gemeinde 33",
die 56 Mitglieder zahlte, eingesegnet. Nach einer schweren Krankheit verstarb
er am 25.10.1972. |
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Jakob Friesen (1910-2005) #?. Nach der Befreiung von
der Kommendantur 1956 besuchten Jakob und Anna Friesen den Bruder Abram
in Karaganda und schon Juni 1957 zogen sie nach Karaganda. Nach seinen Worten
währe sein Dienst der Gesang. Besondere Verantwortung fühlte Jakob
für die Beerdigungen. |
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Wilhelm Toews (1896 -1966) #467889?. 1950 kamen die
Familie Töws nach Karaganda (Ortschaft 33"). 1952 begann
Bruder Wilhelm Töws mit einigen Geschwistern in der Ortschaft 33"
deutsche Lieder einzuüben. Als dann die MBO gegründet wurde gab
es in dieser Ortschaft schon einen kleinen Chor, den Bruder Wilhelm Töws
leitete. |
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Johann Bergen (1908 - 1984) #neu. m Sommer 1960 siedelte
die Familie nach Karaganda um. Hier wurde er in der Mennoniten-Brüdergemeinde
am 16. Mai 1962 für den Dienst als Diakon eingesegnet. Bei der Einsegnung
beteiligten sich viele Brüder, um mit Gottes Wort die neu ordinierten
Brüder zu ermutigen oder auch auf die Schwerpunkte ihres Dienstes hinzuweisen.
Zu seinem Diakonengebiet gehörte der Rajon Schachtinskij, und als die
Familie in der Neuen Stadt" wohnte, auch die Geschwister dieses
Stadtteils. |
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Isbrand Friesen (1900-1988) #neu. |
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Quellen:
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1. Als ihre Zeit erfuellt war.
Walter Quiring, Helen Bartel, 1963. Canada |
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2. Damit es nicht vergessen werde. G. Lorenz,
1974. Winnipeg |
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3. Ersten Mennoniten Doerfer Russlands 1789-1943.
N.J. Kroeker, 1981. Vancouver |
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4. Mennonite Life, June 1984, p. 11 |
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5. Diese Steine A. Reger und D. Plett 2001.
Manitoba |
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6. Die Russlandsmennoniten. Ein Volk unterwegs.
Horst Gerlach. 1992. Pfalz |
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7. Alt-Evangelische Mennonitische Bruderschaft
in Russland. P. M. Friesen. 1911. Halbstadt |
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8. Mennonitische Maertyrer. A. A. Toews. Winnipeg.
1949 |
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Zuletzt geaendert
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am 31 Mai 2003
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